Werner Kreiskott bleibt Schwergewichtsweltmeister der Verbände WBU und WBF

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Der 38-jährige Werner Kreiskott stand am 11. Februar im Ring, um seine Schwergewichtstitel (WBU und WBF) zu verteidigen. Sein Gegner war der schlagstarke Kolumbianer Epifanio Mendoza, der mit einer Kampferfahrung von 68 Fights und einer KO-Quote von 54% angereist war.

Kreiskott PLakat

Die ca. 1000 Zuschauer im EMKA Sportzentrum Velbert bekamen ein abwechslungsreiches und abendfüllendes Programm geboten. Leider endete der Hauptkampf des Abends zwischen Kreiskott und Mendoza bereits in der 4. Runde. Es gab erheblichen Ärger zwischen dem Gast aus Südamerika und Ringrichter Mustafa Erenay. In Runde 3 zog der Ref Mendoza wegen dessen unsauberer Kampfweise (Innenhandschläge) einen Punkt ab. Der Kolumbianer dachte aber gar nicht daran, etwas an seinem Stil zu ändern. Nach einer erneuten Ermahnung in Runde 4 beleidigte er den 3. Mann im Ring. Er fühlte sich scheinbar gegängelt und spuckte den Ringrichter an. Das war sein letzter Fehler in diesem Kampf, denn darauf gab es selbstverständlich die „rote Karte“. Ergebnis: Sieg für Kreiskott wegen Disqualifkation des Kolumbianers.

Werner Kreiskott, der auch diesen Kampfabend seiner „Fight-Club“ Serie selbst organisiert hat, bleibt damit Weltmeister der Verbände WBU und WBF. Jetzt geht es so langsam auf die Zielgerade von Kreiskotts aktiver Boxkarriere. Es soll im Herbst noch einen großen Abschiedskampf geben. Dann hängt Werner Kreiskott die Handschuhe an den berühmten Nagel. Seinen „Fight Club“ wird es natürlich weiter geben.

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