Shawn Porter muss gegen Kell Brook antreten
Kaum ist der Siegesjubel nach dem TKO 4 Sieg über Paul Malignaggi verklungen, drängt der Weltverband IBF auf eine Pflichtverteidigung von Weltergewichts-Champ Shawn Porter (24-(15)-0-1) gegen Kell Brook (32(22)-0-0). Der 27-jährige Brite aus Sheffield ist nach dem Weltmeister die Nr. 1 im Ranking der IBF. Dem Kampf gegen Malignaggi wurde nur unter der Bedingung zugestimmt, dass der Sieger des Kampfes vom letzten Samstag gegen Brook antreten muss.
Mit der schriftlichen Gratulation des Verbandes IBF zum Sieg über Malignaggi kam am Montag auch gleich die Anordnung zur Pflichtverteidigung gegen die Nr. 1 des IBF-Rankings. Der „Offizielle“ der IBF, Lindsay Tucker schrieb:
„Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Sieg über Paulie Malignaggi letzten Samstag, 19. April 2014 im DC Armory in Washington, bei der freiwilligen Verteidigung des IBF-Titels im Weltergewicht. Wir wünschen Ihnen alles Gute für eine lange und Karriere als IBF-Weltmeister im Weltergewicht. Die IBF gewährte Golden Boy Promotions eine Ausnahme für den Porter vs Malignaggi Kampf. Eine der Bedingungen der Ausnahme ist, dass der Gewinner gegen den führenden der Rangliste innerhalb von 90 Tagen kämpfen muss. Der führende Anwärter auf einen Titelkampf ist Kell Brook. … Die Verhandlungen sollten sofort beginnen und bis 21. Mai 2014 abgeschlossen werden. Für den Fall, dass Sie nicht zu einer Übereinkunft mit Brook gekommen sind, wird der Verband IBF für den Kampf eine Versteigerung ausrufen.“
Dieser Kampf wird also ein Pflichtkampf, den beide Boxer zu absolvieren haben, wenn sie ihre jeweilige Position nicht verlieren wollen. Wie aus Internet-Medien zu entnehmen ist, wollen sich Richard Schäfer („Golden Boy“) und Eddie Hearn („Matchroom Sports“) am Rande des Boxkampfes zwischen Mayweather und Maidana in Las Vegas über die Modalitäten zu diesem Kampf verständigen.
Der in 32 Kämpfen ungeschlagene Kell Brook ist gewiss noch mal eine ganz andere Hausnummer als der am Samstag schwer enttäuschende Malignaggi, doch sollte Porter im Stande sein, sich auch in diesem kommenden Kampf zu behaupten. Vielleicht nicht ganz so deutlich, aber zumindest mit einem Punktsieg.