Laut diverser Medien, u.a Bild und Berliner Kurier, wird aktuell gegen Felix Sturm und seinen Manager Roland Bebak ermittelt. Der Vorwurf lautet „Versuchte Anstiftung zu einem Tötungsdelikt“. Das angebliche Opfer: Ahmet Öner.
Zur Vorgeschichte: Vor einigen Jahren hatte Öner in einem Interview darüber berichtet, wie er den WBA Gürtel, den Sturm damals hielt, für ihn beim Weltverband gekauft habe. Es war ein Interview, welches durchaus Wellen schlug. Sturm ließ das entsprechende Medium durch eine einstweilige Verfügung aus dem Verkehr ziehen, kam damit aber nicht langfristig durch.
Nun wurde Öner bei der Polizei vorstellig. Dort ist der Deutschtürke kein Unbekannter. Sein Vorstrafenregister ist nicht von schlechten Eltern. Dieses Mal erschien Öner allerdings als Kläger und zeigte Sturm an. Dieser habe angeblich einen Auftragskiller auf ihn ansetzen wollen.
Sturm und sein Manager dementieren die Vorwürfe empört. Die Geschichte ist an den Haaren herbeigezogen, um mir zu schaden“, so Sturm. „Roland und ich sollten erpresst werden. Nichts anderes. Jeder kennt das Strafregister von Herrn Öner. Die Geschichte ist lächerlich!“
Bebak schildert, dass der angebliche Killer zwar mit ihm gesprochen habe, es dabei aber um andere Dinge gegangen sei. Zudem habe er bemerkt, wie der Mann versuchte, das Gespräch aufzuzeichnen. „Ich kannte diesen Menschen nicht. Er hat mich in ein Gespräch verwickelt und ich sollte mit zweideutigen Anspielungen auf negative Aussagen zu Öner hingelockt werden, mit denen er dann sicher zur Polizei gelaufen wäre“, so Bebak, „darauf habe ich mich aber nicht eingelassen. Das Ganze wäre auf eine Erpressung herausgelaufen. Für mich ist und bleibt Öner ein Betrüger.“
Es scheint eine ziemlich irre Geschichte zu sein. Egal, wer nun recht haben sollte: Auf Sturms Vorbereitung im Bezug auf den anstehenden Kampf mit Fedor Chudinov dürften die Ermittlungen einen eher schädlichen Einfluss haben.
