Australischer Boxer wird Terrorist
Vor einiger Zeit dachte man in Australien noch, dass Mohamed Elomar, 19(9)-1(0)-0 ein Talent für die Zukunft sei. Ein talentierter Boxer, der in Sydney geboren wurde und die Ansätze hatte, um den sportlichen Durchbruch zu schaffen. Doch mittlerweile hat sich dies erledigt. Mohamed Elomar hält sich aktuell in Syrien auf und beteiligt sich an den Gräueltaten der Terrororganisation ISIS.
„Mohamed Elomar ist ein Mann, der im letzten Jahr ausreisen konnte, obwohl die Behörden die Möglichkeiten hatten, ihn zu stoppen!“, so Terror-Experte Greg Barton. Elomar war bereits in Australien durch radikale Äußerungen und Beteiligungen an Unruhen und Demonstrationen aufgefallen. Zudem wurde sein Onkel zusammen mit 18 weiteren Leuten verhaftet, weil er einen Raketenangriff auf Sydney plante.
In Videos und auf Fotos ist Elomar vor mehreren Leichen zu sehen, welche als Widersacher der ISIS identifiziert wurden. Die Terrororganisation ISIS gilt als extrem radikal. Sogar nach dem Geschmack von Al-Kaida zu extrem, wie Experten behaupten. Und wieder einmal stellt sich die Frage, wie es sein kann, dass selbst erfolgreiche Menschen derart zu radikalisieren sind. Die australischen Behörden haben bei dieser Geschichte zweifellos eine schlechte Figur gemacht, als sie Elomar trotz deutlicher Anzeichen ausreisen ließen.
Es ist müßig zu erwähnen, dass die Boxkarriere des Australiers damit am Ende ist. Sollte er Syrien wieder lebend verlassen, würde er vermutlich lebenslang im Gefängnis landen oder könnte, wenn er in die Hände von US-Truppen fällt, auch schlimmeres erleiden.
Wie man im folgenden Video sieht, zeigte sich Elomar auch im Ring recht auffällig. Insofern scheint sich der Verlust für die Boxwelt in Grenzen zu halten.
