Fotos: Pepe Rodriguez / WBC

Denkbar knapp wurde der Kampf zwischen Mariana Juarez und Vanesa Taborda am vergangenen Samstag in Acapulco bewertet. Dabei ging es um den WBC-International-Gürtel. Dieser Titel war vorher bereits schon einmal im Besitz von Juarez. Sie verlor in in ihrem letzten Kampf gegen eine Japanerin, die ihn aber wegen Gewichtsklassenwechsel gleich wieder niederlegte.

Das Kampfurteil: 96:94, 96:95 und 94:96. Der Sieg ging an die Mexikanerin Mariana Juarez. Augenzeugen dieser Begegnung sagen, dass das Urteil weder bei den Zuschauern noch bei der Argentinierin besonders gut ankam und das es bei der Urteilsverkündung lautstarke Proteste gab.

Eigentlich wollte Juarez mit diesem vermeintlich leichten Kampf gegen eine „machbare“ Gegnerin wieder zurück auf die Siegerstraße finden. Das soll allerdings Alles nicht besonders überzeugend ausgesehen haben, was sie da im Ring geboten hat.

Beobachter des Kampfes sagen, dass Juarez in den ersten 3 Runden vorne lag, etwa nach 8 Runden ein Unentschieden in der Luft lag und das Urteil nach 10 Runden darauf hin sehr eng war. Leider ist der Kampf nicht im Netz zu finden.

Jetzt hat WBC-Präsident Mauricio Sulayman eine Prüfung des Kampfes angeordnet. Punktrichter aus verschiedenen Ländern sollen den Kampf unabhängig voneinander ansehen und bewerten. Ob es zu einer Neuauflage des Kampfes kommt, wurde noch nicht gesagt. Es würde aber durchaus im Bereich des Möglichen liegen.