von | 24. Okt. 2014 | Profiboxen, Titelstories

Ava Knight vs Sindy Amador – 13. November Washington

Nach mehr als einem Jahr Pause steigt die amerikanische Boxerin Ava Knight (12(5)-2-3) wieder in den Ring. Diesmal geht es wieder um einen WBC-Titel, den „International“. Gegnerin ist ihre Landsfrau Sindy Amador (12(1)-1-1).

Die „Lady of Boxing“ wie Kight auch genannt wird, war bereits IBF-Weltmeisterin, ist dann aber auf Druck ihres mexikanischen Promoters Hector Garcia (HG Promotions) auf die WBC Schiene umgeschwenkt. Ihre letzten 6 Kämpfe fanden ausschließlich in Mexiko statt. Sie kam nicht mehr damit klar, wie mexikanische Boxerinnen ihr gegenüber bevorzugt werden.

Ihr letzter Kampf im Okober 2013 gegen Ibeth Zamora Silva wurde knapp zu Gunsten (94:96, 2x 93:97) der Mexikanerin gewertet, die damit den WBC-Gürtel im Halbfliegengewicht behalten konnte. Ava Knight sah sich ungerecht behandelt und forderte eine Rematch, was aber bis zum heutigen Tage nicht zu Stande kam. Drüber war Knight derart sauer, dass sie ihre Zusammenarbeit mit ihrem mexikanischen Promoter aufgekündigt hat. Es dauerte nun ein Jahr, bis sie endlich wieder in den USA boxen kann. Ob aus dem Vertrag gekommen ist oder einfach so boxt, ist nicht zu erfahren. Es kann gut sein, dass Knight jetzt wieder im Fliegengewicht weiter kommen will, eine Gewichtsklasse höher, wo sie früher eigentlich zu hause und IBF-Champ war.

Im 2. Hauptkampf dieser Veranstaltung kämpfen Carlos Cuadres (30(24)-0-1) und Sonny Boy Jaro 37(27)-13(7)-5) gegeneinander. Dabei geht es um den WBC-Titel im Superfliegengewicht. Der bisher ungeschlagene Champ Cuadres sollte mit Jaro keine Probleme haben. Ein dritter Kampf findet unter Beteiligung vom 21-jährigen Jerry Odom statt. Ein Nachwuchs-Supermittelgewichtler mit einem Kampfrekord von 12(11)-0-0. Odom gilt als ein großes Talent, von dem man in Zukunft vielleicht mehr sehen wird.

Die Veranstaltung am Donnerstag, dem 13. November steht unter dem Motto „We Fight for Children“. Eine Wohltätigkeitsbewegung in Washington zu Gunsten von Kindern aus einkommensschwachen Familien. Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Unterhaltung und Sport sammeln dabei für Bildungsprogramme und Gesundheitsdienstleistungen. Die letzte Fight-Night 2013 brachte dabei über 3,9 Mio Dollar ein.

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