Die Mexikanerin Yazmin Rivas (34(10)-9-1) ist scheinbar vom Pech verfolgt. Im Januar verlor sie während der WBC-Convention recht unglücklich ihren WBC-Titel im Bantamgewicht an Catherine Phiri aus Sambia. Der Kampf endete in Runde 6, weil Rivas einen großen Cut über dem rechten Auge hatte und nach Meinung des Ringrichters nicht weiterkämpfen konnte. Damals sprach man von „selber Schuld“ weil sie wohl am Vorabend des Kampfes etwas lange gefeiert hatte und gegen Phiri nicht voll fit war. Da es keine Rückkampfvereinbarung gab und der Gürtel erst einmal in Afrika verbleibt, versuchte sie nun sich erneut für einen Titelkampf zu qualifizieren. Soweit – so gut.

Am vergangenen Samstag sollte es für Rivas gegen Ana Maria Lozano (12(9)-4(1)-0) aus Venezuela um den WBC-Interim-Titel gehen. In Runde 3 kam es zu einem unbeabsichtigten Zusammenprall der Köpfe. Das Ergebnis dieser ungewollten Begegnung war ein riesiger Cut über Rivas linkem Auge. Auf Anraten des Ringarztes wurde der Fight abgebrochen. Der Kampf wurde bei Boxrec als „Unentschieden“ eingetragen. Eigentlich sollte man annehmen, dass es ein „NoContest“ sein müsste. Aber egal. Yazmin Rivas hatte Pech und wird auf eine neue Chance noch etwas warten müssen. Es ist anzunehmen, dass der Kampf gegen Lozano zu gegebener Zeit eine Neuauflage findet.



