Mit einem neuen, monatlich stattfindenden Amateur-Turnier will der Weltverband WBC in Südamerika auf Talentsuche gehen. Das „Haupteinzugsgebiet“ der beteiligten Länder ist die Blockvereinigung „Mercusur“, zu der n der Hauptsache Länder wie Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Venezuela gehören. Assoziierte Länder sind Chile, Bolivien, Ecuador, Peru, Mexiko und als einziges nicht-spanisch oder -portugiesisch sprachiges Land ist Neuseeland.
Das erste von diesen Turnieren, die vom „World Boxing Council Amateur Committee“ (CUBAP) und „Sampson-Boxen“ abgehalten werden, soll am 10. April in „Stadion des 8. Juni“ in Paysandu, Uruguay stattfinden. Die Veranstaltung mit 14 Kämpfen wird von 2 TV-Sendern übertragen. Bei dieser Debütveranstaltung werden junge Boxer aus Argentinien, Brasilien und Uruguay gegeneinander antreten. Danach soll es monatlich weitere Veranstaltungen dieser Art an verschiedenen Austragungsorten geben. Geboxt wird mit Kopfschutz und streng nach Amateurregeln.
Das Hauptziel des „WBC-Amateur-Committe“ ist es, den Boxsport zu fördern und weiter zu entwickeln. Das man dabei selbstverständlich auch stets auf der Suche nach neuen Talenten ist, liegt auf der Hand.
Manche bezeichnen den mexikanischen Verband WBC gerne mal als „Pest“, die sich überall ausbreitet, aber wenn man mal genau hinsieht, wie aktiv dieser Verband weltweit tätig ist um den Boxsport zu fördern, kann man davon ausgehen, dass den Mexikaner zu Recht eine Führungsrolle in dieser Sportart zusteht.