Um es gleich vorweg zu sagen: Das Satzzeichen in der Überschrift könnte durchaus auch ein Ausrufungszeichen sein. Spätestens nach dem Kampf gegen Chris Mafuta in Karlsruhe, ist deutlich zu sehen, wie der 18-jährige „Vince Fe“ im Ring agiert und wozu er bereits jetzt schon fähig ist. So ein Talent findet man in diesem Alter höchst selten und es ist zu bezweifeln, ob heutige Weltmeister wie Marco Huck oder Arthur Abraham mit 18 Jahren schon so drauf waren wie Vincent Feigenbutz. Nach seinen grandiosen Siegen über die polnischen Boxer Miszkin und Soldra und dieser brachialen Vorstellung gegen Chris Mafuta konnte Feigenbutz ein deutliches Zeichen dafür setzen, dass er demnächst auch größeren Aufgaben gewachsen sein wird.
Man kann gespannt sein, was noch an Steigerungen kommt, wenn die Erfahrung und der boxerisch-technische Feinschliff weiter zunimmt. Als nächste Herausforderung für Feigenbutz steht ein Kampf in Schwerin an, wo er als Gastboxer bei einer Sauerland-Veranstaltung gegen Gheorghe Sabau antreten wird. Sabau boxte zuletzt gegen Tyron Zeuge und ging in Runde 9 TKO. Die Frage ist jetzt, ob Feigenbutz auch 9 Runden brauchen wird um mit dem Rumänen fertig zu werden. Hier der Kampf zwischen Vince Feigenbutz und Chris Mafuta in Karlsruhe. Dabei sein bemerkt, dass Mafuta eigentlich ein sehr gut ausgebildeter Boxer ist, der gewiss nicht zum verlieren nach Karlsruhe gekommen war.




