Foto: Vincent Cole, Manchester
Tyson Fury hat seine Titel freiwillig niedergelegt. Er erklärte gegenüber der BBC, dass er im Moment nicht in der Lage ist, die Gürtel zu verteidigen. Er wolle sich jetzt erst einmal in ärztliche Behandlung begeben. Fury kam damit einem womöglich anstehenden Entzug seiner WM-Titel durch die Boxverbände zuvor.

Sein Trainer Peter Fury erklärte dazu, dass das nicht das Ende von Furys Boxkarriere ist. Der 28-jährige wird stärker als je zuvor ins Boxgeschäft zurück kehren und sich seine Titel zurück holen.
Bedingt durch diesen Rücktritt wird es in den nächsten Tagen zu jeder Menge Spekulationen kommen, wer demnächst um die vakanten Gürtel boxen wird. Ob Wladimir Klitschko bedingt durch das verpatzte Rematch gegen Fury als einer der Titelanwärter gilt, ist zumindest fraglich, wenn auch nicht ausgeschlossen. Bei der WBO steht ein Kampf zwischen Joseph Parker und Andy Ruiz jr im Raum. Die WBA führt den Kubaner Luis Ortiz als Interim-Champ. Das er jetzt womöglich am grünen Tisch zum Weltmeister wird, ist wegen der unklaren Konstellation zwischen regulärem und WBA-Superchamp völlig im Nebel.
Genau so im Nebel liegt der momentane Zustand von Tyson Fury. Auf Twitter schreibt er: „FATHER HELP ME TURN THE WINE BACK IN TO WATER“. Ob das witzig gemeint sein soll oder er Schwierigkeiten hat, den Geist den er rief wieder in die Flasche zu bekommen, wird er wohl nur selbst wissen.



