Laut einer Meldung von BILD.de soll der amerikanische Ex-Weltmeister im Schwergewicht, Shannon Briggs, seinen von ihm äußerst aufdringlich geforderten Kampf gegen Wladimir Klitschko bekommen. Der 43-jährige aus Brooklyn/New York hatte in der letzten Zeit immer wieder bei regelrechten Überfällen auf Klitschko betont, er sei der wahre Champ und nicht Klitschko.

Man glaubt es kaum, dass jemand mit solchen Pöbelaktionen und anderen Methoden, doch ohne sich wirklich dafür qualifiziert zu haben, zu einem womöglich gut bezahlten WM-Kampf kommt. Neben seinen permanenten Attacken auf Klitschko sorgte er auch mit einer ganzen Serie von Schrott-Kämpfen im letzten Jahr dafür, wieder in den Ranglisten zu stehen. Im Ranking des Verbandes WBA schaffte er es sogar in die Top 10. Auf Platz 6 liegend, hat er damit sogar offiziell das Recht, Superchamp Klitschko zu einer freiwilligen Titelverteidigung herauszufordern.

Wie BILD.de weiter meldet, sei für diesen Kampf zwischen Klitschko und Briggs bereits eine Halle für September in Hamburg reserviert worden. Laut einer Umfrage (natürlich ebenfalls bei BILD) wollte die Mehrzahl der Leser, die an der Abstimmung teilgenommen haben, tatsächlich einen Kampf zwischen Klitschko und Briggs sehen. Das dieser Kampf bestenfalls Trash-Niveau haben kann und diese ganze Show von vorn herein inszeniert aussieht, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt. Für Boxfans ist dieser Kampf eine Zumutung und ein weiterer grauseliger Klitschko-Fight gegen einen ungleich schwachen Gegner.

Briggs taugt bestenfalls als „Zwischenmahlzeit“ bis zu dem Kampf, den Wladimir Klitschko tatsächlich anstrebt: Er will unbedingt den WBC-Gürtel in die Klitschko-Familie zurück holen, den sein Bruder Vitali getragen hat. Dann hat er neben den IBO- und dem Meistertitel des „Ring-Magazine“ alle 4 großen Titel im Schwergewicht auf sich vereint. Mit diesem Kampf ist dann wohl in der ersten Jahreshälfte 2016 zu rechnen.