Leo Santa Cruz hat öffentlich zugegeben, dass der angestrebte Kampf mit Guillermo Rigondeaux auf Drängen seines neuen Managers Al Haymon geplatzt ist. Als Santa Cruz von Golden Boy zu Haymon wechselte, waren die Verhandlungen sofort abgebrochen worden.
„Haymon hat mir gesagt, dass der Kampf uninteressant wäre und die Fans ihn nicht gerne sehen würden!“, so Santa Cruz. Der Mexikaner hatte zuletzt viel Kritik einstecken müssen, da er zumeist mittlere bis schwache Gegner boxt und Leuten wie Rigondeaux oder Mares aus dem Weg zu gehen scheint.
Ex-Promoter Oscar De La Hoya sieht die Situation anders. „Wir haben über Santa Cruz – Rigondeaux verhandelt, weil das der Kampf ist, den die Leute sehen wollen. In Leos Vertrag gab es eine Klausel, mit der man ihn aus seinem Vertrag rauskaufen konnte. Und was ist passiert? Sie haben genau das getan, weil Haymon nicht will, dass der Kampf stattfindet!“
Es bleibt abzuwarten, ob Haymon-Boxer in der Zukunft an bessere Kämpfe kommen. Mit Adonis Stevenson, Peter Quillin und nun Leo Santa Cruz haben einige Stars der umstrittenen Managers bereits einen gewissen Ruf, der auch auf den Mann im Hintergrund zurückfallen könnte.