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Der Präsident von „Golden Boy Promotions“, Oscar de la Hoya, ist laut Internetmeldungen hellauf davon begeistert, einen Kampf zwischen WBC-Champ Leo Santa Cruz (29(17)-0-0) und dem WBA Super- /WBO – Champ Guillermo Rigondeaux (15(10)-0-0) zustande kommen zu lassen. Ginge es nach de la Hoya, würden die Verhandlungen zu einem solchen Titelvereinigungskampf sofort beginnen.

Scheinbar ist auch der Mexikaner Santa Cruz nicht abgeneigt von dieser Idee. Allerdings fordert er für einen solchen Kampf eine Börse von 3 Mio Dollar. Nach Ansicht von Rigondeaux Manager Gary Hyde würde eine so hohe Forderung dem Kampf im Wege stehen. Auch de la Hoya hält diese Summe für sehr hoch, sagt aber das wäre die Maximalforderung, mit der man in die Verhandlung eintreten würde.

Leo Santa Cruz ist noch bei „Golden Boy“ unter Vertrag, wird aber auch von Al Haymon vertreten. Er wolle auch auch Vertragsende mit Oscar de a Hoya zusammen arbeiten, so Santa Cruz. Wer ihm da etwas von den 3 Mio Dollar ins Ohr gesetzt hat, sollte klar sein: Kein anderer als Al Haymon.

Neben diesen vertraglichen Angelegenheiten und der Klärung, ob es überhaupt zu diesem Kampf kommt, steht natürlich auch die Frage, wer von beiden Boxern die größeren Chancen hat, den Sieg davon zu tragen und dann 3-facher Weltmeister im Superbantam zu sein. Santa Cruz besiegte zuletzt am 17. Januar in Las Vegas seinen Landsmann Jesus Ruiz durch TKO 8. Rigondeaux besiegte am letzten Tag des vorigen Jahres in Osaka den Japaner Hisashi Amagasa durch ein RTD 11. Der Kubaner hat es nicht ganz so leicht in den USA große Kämpfe zu bekommen. Vielleicht wäre ein Kampf gegen Santa Cruz genau das richtige, um seine Beliebtheit in den USA zu steigern. Er würde gewiss als Favorit in diesen Kampf gehen.