Auch in Monaco wurde am Samstagabend geboxt. Dabei konnten Martin Murray, Eleider Alvarez, Randy Caballero und Hekkie Budler wichtige Siege gegen solide Gegner verzeichnen.

Mittelgewichtler Martin Murray, 29(12)-1(0)-1 bekam es an diesem Abend mit dem Italiener Domenico Spada, 39(19)-6(1)-0 zu tun. Es entwickelte sich ein recht enges Gefecht, in dem sich der Brite leichte Vorteile verschaffen konnte. Allerdings schaffte er es nicht, sich richtig abzusetzen. Zudem kassierte Murray in der 3. Runde einen Punktabzug wegen Kopfstoßes. Dabei öffnete sich ein Cut bei Spada, der im 7. Durchgang schließlich zum Abbruch führte. Die ausgezählten Punktzettel erklärten Murray mit 67-66, 68-63 und 69-67 zum Sieger durch technische Punktentscheidung.

Halbschwergewichtler Eleider Alvarez, 16(9)-0-0 konnte dem zuvor unbesiegten Südafrikaner Ryno Liebenberg, 16(11)-1(1)-0 den WBC Silver Titel entreißen. Der Kolumbianer konterte den recht offen anstürmenden Liebenberg immer wieder ab und erzielte im 6. Durchgang einen harten Niederschlag mit seinem Aufwärtshaken. Liebenberg stand zwar noch einmal auf, wurde aber in der 7. Runde aus dem Kampf genommen. Neben der sportlichen Überlegenheit spielte dabei auch ein stark blutender Cut eine wichtige Rolle. Eleider Alvarez siegte durch TKO und hinterließ einen starken Eindruck.

Bantamgewichtler Randy Caballero, 22(13)-0-0 konnte sich den vakanten Titel der IBF sichern, indem er den früheren Weltmeister Stuart Hall, 16(7)-4(2)-0 knapp nach Punkten bezwang. Der boxerisch starke Caballero hatte Probleme, sobald Hall in den Infight kam. Dies gelang dem Briten über weite Strecken, sodass sich ein hart umkämpftes Gefecht entwickelte, welches Caballero am Ende mit viel zu deutlichen Wertungen von 118-110, 116-111 und 116-111 für sich entscheiden konnte.

Minimumgewichtler Hekkie Budler, 27(9)-1(0)-0 konnte seinen WBA Titel verteidigen, musste gegen den Chinesen Xiong Zhao Zhong, 24(14)-6(1)-1 aber eine Schrecksekunde überstehen. In der 2. Runde musste der Südafrikaner nämlich zu Boden. Danach bekam Budler das Gefecht allerdings in den Griff und erzielte im 3. Durchgang seinerseits einen Niederschlag. Zhong mühte sich in der Folge redlich, hatte Dauerdruck und Technik von Budler aber nicht immer etwas entgegenzusetzen. Der „Hexecutioner“ siegte mit 114-112, 114-112 und 118-108 nach Punkten und bleibt Weltmeister.