Foto: Pepe Rodriguez

Der erste Kampf zwischen Mariana Juarez (41(17)-8(3)-3) und Vanesa Lorena Taborda (8-4-1) in Acapulco wurde nach Beschwerde der argentinischen Boxerin vom Verband WBC „kassiert“. Es gab Grund zu der Annahme, dass die Mexikanerin bei der Punktevergabe erheblich bevorteilt wurde. Es ging am 11. Juli zwischen Beiden um den WBC-International im Superfliegengewicht. Das Urteil damals war denkbar knapp zu Gunsten von Mariana Juarez: 96:94, 94:96 und 96:95. Das gesamte Kampfgericht bestand aus Mexikanern. Das Urteil war dann auch entsprechend „mexikanisch“.

WBC-Präsident Sulaiman nahm sich der Sache persönlich an. Er ließ den Kampf von verschiedenen internationalen Judges anschauen und bepunkten. Das Ergebnis: Man kam überein, dass der Kampf mit 97:93 an Taborda hätte gehen müssen. Darauf hin wurden 2 der 3 Punktricher und der WBC-Supervisor mit einer Sperre belegt und zur Nachschulung verpflichtet. Die erste Begegnung zwischen beiden Boxerinnen wurde zu einem „No Contest“ erklärt.

Am 10. Oktober kommt nun das angeordnete Rematch. Man kann gespannt sein, wie es diesmal ausgeht.

Hier der erste Kampf: