Eigentlich wollten Wladimir Klitschko und Kubrat Pulev bei der für Montag angesetzten Pressekonferenz noch einmal Werbung für ihren anstehenden WM Kampf im Schwergewicht machen. Stattdessen gab es mächtig Streit, welcher zur Folge hatte, dass Team Klitschko alleine vor den Journalisten saß.
Um 14:00 Uhr erschienen die Beteiligten im Hotel Elysee in der Hamburger Innenstadt. Allerdings hatten die Türsteher andere Vorstellungen von der Pressekonferenz, als die Sauerland-Delegation. Nach Wünschen des Klitschko-Teams sollten nur Pulev selbst, sein Trainer und sein Promoter Zutritt haben. Pressesprecher und Geschäftsführung von Sauerland mussten draußen bleiben. Daraufhin verzog sich das komplette Sauerland-Team ins Hotel-Restaurant und beantwortete die Fragen der Journalisten anschließend im Foyer. Klitschko wiederum sprach alleine im Konferenzraum.
Das Box-Politik zuweilen absurd werden kann, ist sowohl Kennern von Profis als auch von Amateurlagern klar. Insofern muss man diesen Spielchen wohl nicht allzu viel Beachtung schenken. Der Sport sollte schließlich im Vordergrund stehen. Im Bezug auf diesen sollte übrigens auch angemerkt werden, dass die PK außer den üblichen Floskeln auf beiden Seiten nichts Neues zu bieten hatte. Die wirklich wichtigen Antworten werden beide Kontrahenten Samstag im Ring geben.
