Am 22. November möchte Kai Kurzawa, 33(24)-4(1)-0 beweisen, dass er trotz seinen 37 Jahren noch nicht zum alten Eisen zählt. Dann wird der Berliner nämlich in Eisenhüttenstadt/Brandenburg boxen. Wohin die Reise führt? Ungewiss. Aber ein Sieg ist fest eingeplant.
Die Zeiten, in denen Kai Kurzawa gegen namhafte Boxer von internationalem Rang um die EM boxte, liegen weit in der Vergangenheit. Immerhin seine Niederlage gegen Armin Dollinger konnte Kurzawa 2011 rächen. Ansonsten gab es mal hier und mal da einen Kampf zum wamhalten. Kleinere Titel, wie zuletzt der internationale Deutsche Cruisergewichts-Gürtel, wurden unterwegs gewonnen.
In Eisenhüttenstadt soll es ein 12 Runder werden, bei dem es um den IBF International-Titel geht. Eine etwas größere Angelegenheit als zuletzt. Es hat den Anschein, als wolle Kurzawa einen letzten Versuch in Richtung Spitze wagen. Über den IBF International-Titel könnte er in die Top-15 der IBF gelangen und als freiwillige Titelverteidigung von Weltmeister Yoan Pablo Hernandez herhalten. Wobei natürlich eine riesige Lücke zwischen theoretischer Möglichkeit und Realität klafft.
Möglicherweise ist es einfach eine Frage der Leidenschaft. Nahe der Heimat, im Bundesland seiner Geburt noch einmal einen größeren Titel holen. Ein versöhnlicher Abschluss einer Karriere, die ein stetes Auf und Ab darstellte. Noch einmal Spaß am Boxen haben und die Menschen daran teilhaben lassen.
