Völlig überraschend kommt heute diese Meldung: „Weltmeisterin Irmen hört auf“. Sie wird sich diese Entscheidung sicher wohl überlegt und nicht leicht gemacht haben. Sportlich gesehen, steht sie auf dem Gipfel ihrer Karriere. Sie hat Christine Theiss beerbt und genießt bei Fans und Publikum höchste Sympthiewerte. Doch der platte Spruch: „Wenn es am schönsten ist, sollte man aufhören“ will nicht so recht passen.

Julia Irmen liefert selbst die Begründung: „Ich will endlich Zeit mit meinem Mann verbringen und meinen kleinen Sohn Max aufwachsen sehen.“ Das ist durchaus nachvollziehbar. Als Vollzeit – Polizistin bleibt neben dem Training für die Weltspitze einfach zu wenig Zeit für die Familie. Man kann ihr nur für ihre Zukunft viel Glück wünschen und noch einmal ein „Daumen hoch“ für Alles zeigen, was sie im und für den Sport getan hat. Schließlich haben wir durch sie doch noch gelernt, dass deutsche Kickboxerinnen durchaus sympatisch sein können.