Supermittelgewichtler Vincent Feigenbutz konnte seine Siegesserie am Samstag fortfahren. Der KO Schläger aus Karlsruhe hatte mit dem Ungar Balasz Kelemen zwar zeitweise Probleme, beendete den Kampf aber trotzdem in der 9. Runde vorzeitig.
Kelemen hatte deutliche Vorteile in Sachen Reichweite und Größe. Diese wusste er auch zu nutzen und ärgerte Feigenbutz ordentlich mit dem Jab. Der Deutsche brauchte ein wenig, um die richtige Distanz zu finden, kam mit Dauer des Kampfes aber immer häufiger mit den härteren Wirkungstreffern durch. Es entwickelte sich ein enges Gefecht, in dem Kelemen mehr arbeitete, während Feigenbutz die knackigeren Treffer hatte. Allerdings hatte man zeitweise den Eindruck, Feigenbutz würde ein wenig zu sehr auf den KO warten, anstatt den Kampf aufzubauen. In der 9. Runde konnte der Deutsche schließlich die Entscheidung erreichen. Kelemen kassierte eine harte Kombination und schwankte durch den Ring. Daraufhin sprang der Ringrichter dazwischen und beendete das Gefecht.
Mit dieser Leistung konnte Vincent Feigenbutz seine KO Quote erneut nach oben schrauben, legte aber auch Schwächen im Kampfaufbau offen, welche es in der Zukunft noch zu beheben gilt. Ungeachtet dessen scheint der Karlsruher durchaus Potential zu haben.
