Mit einem ganz einfachen Video-Clip weist der Sportausstatter „Everlast“ daraufhin, dass Frauenboxen längst nicht mehr „exotisch“ ist. Die Zeit, in der boxende Frauen nur eine Randgruppe dieses Sports waren, sind ein für alle mal vorbei. Wo in der deutschen Sprache „Boxer“ und „Boxerin“ gesagt wird, eine Gleichstellung wie bei jeder anderen Berufsbezeichnung, wird im englischen Sprachgebrauch zwischen „Boxer“ und „female Boxer“ unterschieden. Der Clip will eine Auflösung dieser Unterscheidung, wenn die Darstellerin sagt: „Nennen sie mich nicht weiblicher Boxer, ich bin ein Boxer.“
Dieser kurze Clip soll jungen Mädchen Mut machen, sich mit und in ihrem Sport zu behaupten. Allein schon der etwas trotzige Blick der Darstellerin Makayla Maxwell verrät, was sie sagen will. Die Kampfszene wird von Lisa „Bad News“ Brown und Mandy Bujold dargestellt. Lisa Brown (Trinidad und Tobago) war mehrfach Weltmeisterin verschiedener Verbände in Superbantamgewicht. Mandy Bujold ist eine kanadische Amateurboxerin, die 2011 bei den „Pan Amerikanican Games“ die Goldmedaille im Fliegengewicht gewann und auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio hofft.
Everlast als Auftraggeber für diesen Werbeclip und der Regisseurin Claire Edmonson ist es hier gelungen, in einer Minute zum Ausdruck zu bringen, was boxende Mädchen und Frauen wollen: Die Gleichstellung mit ihren männlichen Kollegen. Die Zeit, als boxende Frauen noch als exotisch galten, ist endgültig vorbei.