Dereck Chisora vs Tyson Fury II – 26. Juli Manchester

von | 18. März 2014 | Profiboxen

Jetzt sind die Würfel gefallen und es kommt endlich zu der erwarteten 2. Begegnung zwischen Dereck Chisora und Tyson Fury. Im ersten Kampf der Beiden 2011 ging es noch um zwei britische Schwergewichtstitel. Diesmal wird es auch um einen britischen Schwergewichtstitel gehen, doch darüber hinaus ist dieser Kampf auch ein Vorausscheid zu einem WBO-Titelkampf gedacht – zumindest von Promoter Frank Warren.

Seit 2011 haben beide Boxer eine unterschiedliche Entwicklung durchlaufen. Chisora musste eine Pechsträne verkraften und verlor nach dem Kampf gegen Fury (111:118 und 2x 112:117) 3 von 4 darauf folgenden Kämpfen. Fury konnte dagegen seinen Kampfrekord sauber halten, hatte allerdings auch außer Steve Cunningham keine besonders starken Gegner. Nach der Inaktivität von David Haye stehen Fury und Chisora an der Spitze des britischen Schwergewichts. Am 26. Juli soll sich nun entscheiden, wer im Moment die Nr. 1 ist.

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Der Promoter Frank Warren unterstrich bei der Bekanntgabe das Kampfes, dass es für beide Boxer, neben dem vakanten britischen Schwergewichtstitel auch um das WBO-Pflichtherausforderungsrecht geht. Hier muss zwar erst einmal der Kampf zwischen Titelträger Wladimir Klithko und Alex Leapai stattfinden, doch sind Chisora (Platz 2) und auch Fury (Platz 7) im WBO Ranking vertreten und erheben Anspruch darauf, den WBO-Weltmeister herausfordern zu dürfen. Bedenkt man dabei allerdings, wie lange es gedauert hat, bis Klitschko überhaupt mal eine WBO-Pflichtverteidigung boxt, kann es durchaus sein, dass so ein Pflichtkampf noch weit in der Zukunft liegt. Letztendlich wird auch bei der WBO und nicht von Frank Warren entschieden, wer Pflichtherausforderer wird. In der Rangliste dieses Verbandes sind neben Chisora und Fury schließlich auch noch andere Boxer platziert, die ähnliche Ambitionen haben.

Mit der Entscheidung, dass Dereck Chisora im Juli zum zweiten Mal gegen Tyson Fury kämpfen wird, sollten auch die Vermutungen wegen eines Kampfes gegen Kubrat Pulev um den EBU-Europameistertitel vorerst vom Tisch sein, egal ob das der EBU gefällt oder nicht.

Ein Clip vom Pressetermin:

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