Curtis Stevens, 27(20)-4(2)-0 konnte in der Nacht zum Samstag einen dramatischen TKO Sieg in der 10. Runde für sich verbuchen, nachdem er gegen den aufstrebenden Tureano Johnson, 14(10)-1(1)-0 deutlich zurück lag und viele schwere Treffer nehmen musste.
Johnson stürzte sich, offenbar wenig beeindruckt von Stevens Power, sofort in den Infight. Er drückte Stevens in die Seile und fing an, den Puncher mit Körperhaken und Uppercuts zu bearbeiten. Mit Dauer des Kampfes kam auch die Rechte von Johnson, welche zuweilen am Hinterkopf von Stevens landete, zum Einsatz. Stevens wiederum konnte seine Kraft an den Seilen nur selten entfalten und geriet deutlich ins Hintertreffen. Nachdem der Favorit in den mittleren Runden einige Wirkungstreffer landen konnte, bekam Johnson den Kampf hinten raus wieder in den Griff und zermürbte Stevens immer mehr. Die Lage wirkte hoffnungslos. Das einzige, das Stevens blieb, war seine Schlagkraft. Diese zeigte sich 30 Sekunden vor Schluss, als er Johnson mit einem harten linken Haken erwischte. Dieser taumelte in die Seile zurück und wurde, nach Ansicht vieler Zuschauer zu früh, aus dem Kampf genommen.
Mit diesem Sieg konnte Curtis Stevens zwar einen Rückschlag verhindern, überzeugte aber nicht wirklich. Johnson ist sicherlich der heimliche Gewinner eines Kampfes, der geradezu nach einer zweiten Auflage schreit.
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