Halbweltergewichtler Cesar Rene Cuenca, 48(2)-0-0 konnte sich am Samstag den vakanten IBF Titel sichern, als er den favorisierten Ik Yang, 19(14)-1(0)-0 aus China klar nach Punkten schlug. Der Techniker aus Argentinien erwies sich als zu schnell und clever, um sich vom asiatischen Puncher erwischen zu lassen.

Bereits in der 1. Runde zeigte sich, dass Cuenca technisch deutlich überlegen war. Dem Argentinier, der nur 2 KOs in 48 Siegen vorweisen kann, erzielte sogar einen leichten Niederschlag, den Yang aber ohne Probleme wegsteckte. In den folgenden Runden nutzte Cuanca seinen Speed, um Yang klassisch auszuboxen. Immer wieder störte der Jab Cuancas die Angriffe des Chinesen, erstickte diese im Ansatz und machte den Weg für Cuancas Schlaghand frei. In der 5. Runde meldete sich Yang zwar mit einem Niederschlag zurück, schaffte es im Anschluss aber nicht, den nötigen Druck aufzubauen, um dem Kampf eine Wendung zu geben. Cuenca fand rasch wieder zu seiner Linie und brachte eine schwere Schlaghand nach der anderen ins Ziel. Yang frustrierte hingegen zusehends und versuchte es zu sehr mit der Brechstange.

Am Ende sicherte sich Cuenca einen klaren Punktsieg und errang mit Wertungen von 117-108, 116-109 und 115-110 den IBF Titel. Der von TopRank promotete Yang musste hingegen seine erste Niederlage hinnehmen und feststellen, dass er noch einige Arbeit vor sich hat. Somit erleiden auch Bob Arums Pläne, den chinesischen Markt über Yang zu erschließen, einen herben Dämpfer.