Fotos: Pepe Rodriguez
Mit einem guten Punktsieg in einem „stay-busy-fight“ über die Mexikanerin Judith Rodriguez unterstrich die Amerikanerin Ava Knight ihren Anspruch auf weitere TOP-Kämpfe gegen mexikanische Boxerinnen. Ava Kight wechselt recht variabel die Gewichtsklassen und ist sowohl im Halbfliegen bis zum Bantamgewicht für jede Boxerin eine ernst zu nehmende Gegnerin. Die Kämpfe von Ava Knight-Salicka werden nicht nur in den USA, sondern auch in Polen aufmerksam verfolgt, weil ein Teil ihrer Familie polnische Wurzeln hat.

Nachdem 2015 kein Kampf zu machen war, stand die 27-jährige in diesem Jahr bereits zum zweiten mal im Ring. Im Februar reichte es gegen Jasseth Noriega über 6 Runden nur zu einem Unentschieden. Gegen Judith Rodriguez schaffte sie über 8 Runden einen Punktsieg (80:72, 79:73, 78:74). Damit empfahl sie sich möglicherweise für einen weiteren Titelkampf, der nicht in all zu weiter Ferne liegen könnte.

Es war davon die Rede, dass es im Fliegengewicht zu einem Turnier der besten Boxerinnen dieser Gewichtsklasse kömmen könnte. Doch ob dieser Plan jemals in die Realität umgesetzt werden kann, ist noch immer ungewiss. Ava Knight hat auf jeden Fall starkes Interesse daran bekundet, an diesem Turnier teilzunehmen.

Geht es im klassischen Boxen für Ava Knight nicht weiter, kündigte sie kürzlich an, eventuell ins MMA zu wechseln. Diesen Schritt haben schon andere Boxerinnen vor ihr gewagt und waren erfolgreich. Letztendlich erlebt das Frauen-MMA gerade in den USA großen Zuspruch und es gibt dabei Börsen zu verdienen, von denen eine klassische Boxerin nicht einmal zu träumen wagt.
Gleich nach dem Kampf gab es eine Kampfansage an die gegenwärtige Fliegengewicht-WBC-Weltmeisterin Jessica Chavez: „Kika, hör aufmerksam zu. Ich werde dich schlagen. Du solltest dafür bereit sein, dass ich dich KO schlagen werde.“